Case Study

Erfolgreiche Modernisierung des Flottenmanagements

In der heutigen dynamischen IT-Landschaft stehen viele Unternehmen vor der Herausforderung, aus historisch gewachsenen, monolithischen Systemen auszubrechen und zukunftsfähige Lösungen zu etablieren. Unser Kunde aus dem Maschinenbau-Sektor stand genau an diesem Wendepunkt. 

Das Unternehmen mit Sitz in Baden-Württemberg ist weltweit bekannt für seine hochwertigen Motorgeräte, die insbesondere in der Forstwirtschaft, im Gartenbau und in der Landschaftspflege eingesetzt werden. Es handelt sich um ein traditionsreiches Familienunternehmen, das sich durch innovative Produkte, eine hohe Fertigungstiefe und konsequente Qualitätsstandards auszeichnet. Die Firma legt dabei großen Wert auf Nachhaltigkeit und setzt regelmäßig neue Maßstäbe in der Branche durch technologische Weiterentwicklungen und eine starke internationale Präsenz. 

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Premium-Hersteller im Bereich Forst- und Gartentechnik

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Maschinenbau

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Süddeutschland

Ausgangssituation

Das bestehende Flottenmanagement-System basierte auf einer monolithischen Software-Architektur. Mit zunehmender Größe des Projekts traten gravierende Schwächen zutage: 

  • Langsame Entwicklungsgeschwindigkeit – Innovationen dauerten zu lange, da die IT Architektur mittlerweile zu komplex und nicht mehr wartbar war 
  • Schwierigkeiten bei der Skalierung auf neue Anforderungen und ein hoher Aufwand bei der Implementierung durch komplexe Abläufe über die verschiedenen Funktionalitäten hinweg 
  • Zunehmende Problemstellungen hinsichtlich Zuverlässigkeit und Stabilität, wodurch es  immer wieder zu Ausfällen einzelner Funktionen und oder des gesamten Systems kommt. 
  • Hoher Betriebsaufwand und aufwändige Wartung durch den Einsatz von mehreren unterschiedlichen Implementierungssprachen für gleiche Funktionalitäten. 

Flexibilität und Anpassungsfähigkeit an neue Produkte und Leistungsmerkmale waren unter diesen Bedingungen nicht mehr gegeben.

Herausforderung

Das monolithische Flottenmanagement-System führte zu spürbaren Einschränkungen im Tagesgeschäft und in der Weiterentwicklung:

  • Geringe Entwicklungsgeschwindigkeit: Neue Features und Innovationen dauerten zu lange, da die Architektur komplex, schwer wartbar und eng gekoppelt war.

  • Schlechte Skalierbarkeit: Neue Anforderungen ließen sich nur mit hohem Implementierungsaufwand umsetzen, weil viele Funktionalitäten in komplexen Abläufen voneinander abhingen.

  • Zuverlässigkeit & Stabilität: Es kam wiederholt zu Ausfällen einzelner Funktionen oder des gesamten Systems.

  • Hoher Betriebs- und Wartungsaufwand: Unterschiedliche Implementierungssprachen für ähnliche Funktionalitäten erhöhten Komplexität und Betriebskosten.

  • Begrenzte Flexibilität: Anpassungen an neue Produkte, Leistungsmerkmale und zukünftige Integrationsszenarien waren nur eingeschränkt möglich.

Vorgehen & Lösung

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Domänenorientierter Zuschnitt

Das neue System wurde entlang klar abgegrenzter Geschäftsdomänen strukturiert – unter anderem Geräteverwaltung, Flottenmanagement und Wartung. Diese fachliche Trennung bildete die Grundlage für eine stabile, verständliche und erweiterbare Zielarchitektur.

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Architekturmodernisierung mit Self-Contained Systems

Kern der Lösung ist eine Self-Contained System (SCS)-Architektur, die einzelne Funktionsbereiche unabhängig kapselt. Dadurch wurden Abhängigkeiten reduziert, Releases entkoppelt und Erweiterungen deutlich vereinfacht – bei gleichzeitig hoher Zukunftssicherheit.

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Moderne Technologie-Basis für Frontend, Backend und Betrieb

Für schnelle Entwicklungszyklen und stabile Verfügbarkeit wurden moderne Technologien integriert: skalierbare Frontend- und Backend-Stacks, leistungsfähige Datenbanken sowie Cloud-Services für Betrieb, Stabilität und hohe Verfügbarkeit. Ergänzend wurden zeitgemäße UX/UI-Konzepte umgesetzt, um ein konsistentes Nutzererlebnis über mehrere Kanäle zu gewährleisten.

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Agile Zusammenarbeit im internationalen Setup

Die Umsetzung erfolgte in einem internationalen Team, ergänzt durch Nearshore-Kollegen. Agile Methoden und digitale Kollaborationsplattformen unterstützten eine effiziente Abstimmung, transparente Planung und eine kontinuierliche Lieferung von Ergebnissen.

Ergebnis & Mehrwert

Höhere Geschwindigkeit und Zukunftsfähigkeit

Durch den Wechsel auf die SCS-Architektur wurde das Flottenmanagement nachhaltig modernisiert. Die Plattform ist heute deutlich flexibler, leichter erweiterbar und ermöglicht eine spürbar schnellere Umsetzung neuer Anforderungen und Innovationen – ein klarer Vorteil in einem dynamischen Markt.

Mehrwert durch moderne IoT-Datenqualität und Multi-Channel-Nutzung

Die Datenqualität der IoT-Lösung wurde auf einen aktuellen Stand der Technik gebracht. Relevante Informationen sind komfortabel über verschiedene Kanäle abrufbar. Zusätzlich wurde die Integration in kundeneigene Systeme bereits vorbereitet.

Klar definierte Datengovernance

Mit einer sauberen Datengovernance kann der Kunde individuelle Richtlinien flexibel im System abbilden und weiterentwickeln – ein wichtiger Baustein für Skalierung und Compliance im Betrieb.

Sicherheit auf hohem Niveau

Eine moderne Sicherheitsarchitektur sowie erfolgreich durchgeführte Penetrationstests sorgen für umfassenden Schutz sensibler Daten und ein belastbares Sicherheitsniveau im laufenden Betrieb.

Plan- und qualitätsgerechter Go-Live

Das Projekt wurde innerhalb des Zeitrahmens und Budgets umgesetzt. Der Go-Live verlief reibungslos und bestätigte die Wirksamkeit des Vorgehens und der Architekturentscheidung.

Zukunftssicher modernisiert: mehr Flexibilität, höhere Stabilität und messbar weniger Komplexität.

Bernd Herold
Managing Partner – Strategy
Als erfahrener Geschäftsführer, Interim Manager und Programmleiter führt Bernd Herold Unternehmen durch anspruchsvolle Transformationsphasen. Er entwickelt Daten‑ und KI‑Architekturen, die Vertrieb und Service strategisch stärken, und etabliert dafür die passenden Strukturen, Rollen und Prozesse. Mit klarem Blick für Organisation, Technologie und Menschen schafft er Rahmenbedingungen, in denen digitale Lösungen skalieren und Teams erfolgreich arbeiten.
bernd.herold@dasilium.de
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